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Grußwort Dr. LuckeyLiebe Kolleginnen und Kollegen!
Es ist beeindruckend, wie die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in den vergangenen Jahren eine dynamische Aufwärtsentwicklung erfahren hat und sie sich dabei zunehmend ihres Ursprungs aus der Medizin besinnt. Dort liegt ihr zukünftiges, wissenschaftliches Entwicklungspotenzial. Die zahnärztliche Implantologie und Parodontologie als komplexe Behandlungsverfahren erfordern immer wieder eine spannende Neuorientierung unter Infragestellung bisheriger Therapien. Wir alle nehmen diese Herausforderung im Sinne des akademischen Auftrages gerne an und haben uns schon lange daran gewöhnt, dass sich unsere Ideen an der rauen Wirklichkeit von BEMA und GOZ reiben. Ästhetische Aspekte haben schon immer unsere Therapien begleitet. Zunehmend bezieht dabei die ZMK das periorale Gebiet, also die benachbarten Weichgewebe, mit in das Gebiet ein. Diese Entwicklung birgt ein gewisses Konfliktpotenzial, dem sich die Berufsgruppe zunehmend ausgesetzt sieht. Die Frage, ob das Zahnheilkundegesetz noch zeitgemäß ist und alle Therapien einer umfassenden ZMK beschreibt, muss von den Angehörigen der Berufsgruppe nicht nur gestellt, sondern auch beantwortet werden. Aus diesem Grunde freut es mich ganz besonders, wenn ich sehe, dass unser Kollege Rolf Briant als wissenschaftlicher Leiter des Symposiums die periorale Ästhetik mit in das Programm aufgenommen hat. Ich freue mich nicht nur auf arbeitsreiche Fortbildungstage, sondern auch auf ein abwechslungsreiches, sportliches Programm und lade jeden Teilnehmer ein, mit mir eine Mountainbike-Tour zu machen.
Wir sehen uns in Lienz/Osttirol Dr. Horst Luckey |
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